Frieden

„Töne des Friedens“ am Sonntag 18. Juni um 17 Uhr

KulturWirtschaft zu Triepkendorf e.V.

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Bevor Katharinas Bronzen aus dem neuen Licht des großen Saales weiterziehen, 

sich in anderen Gefilden zu zeigen, mit Malerei zu korrespondieren und Menschen zu berühren,

erklingen hier zum Ende unserer Ausstellung “Töne des Friedens”.

Aus aktuellem Anlaß: Vom 12. bis zum 23. Juni wird die bis dato größte Luftoperationsübung

seit Bestehen der NATO im deutschen Luftraum stattfinden, wie die Bundeswehr auf ihrer Homepage mitteilt.

Deutschland ist Gastgebernation des Manövers, das auf den Namen Air Defender 2023 hört.

„Töne des Friedens“ wird am Sonntag 18. Juni um 17 Uhr für eine knappe Stunde erklingen.

Hauptsächlich Gregorianische Gesänge, dargeboten auf der Tuba.

Musik in phrygischer, lydischer, äolischer, dorischer, ionischer, mixolydischer Tonart auf uralte lateinische Kirchentexte.

Ein Schatz, wie ich beim Erarbeiten dieser fernen Musik feststellen konnte.

Zwei Anmerkungen zu meiner Betroffenheit.

1. Eine militärische Einheit, Panzergrenadiere aus meiner Wahlheimat Mecklenburg liegen schon seit Monaten im Baltikum.

Fast so weit, wie mein Großvater im 2. Weltkrieg im Osten als Panzergrenadier  kam, bevor sinnlos, der Soldatentod im Schnee

des Kursker Bogens ihn mir und der Familie nahm – . Er war vor dem Krieg Gärtner. Otto war sein Name.

2. Eine Erzählung des Dichters Johannes Bobrowski aus dem Königsberg, vor der Machtergreifung der Nationalsozialisten: „Der Mahner“. 

Über einen Sonntagssäufer, einen Flöter und einen stillen Litauer und dessen Ausruf: „Haltet Gottes Gebote“. Diese endet mit dem Satz: „Aber das tun die nicht.“

Viel Schönes wäre zu schreiben – das Heu duftet, der Hollunder beginnt zu blühen, im Stall füttern die Schwalben ihre Jungen,

dona nobis pacem

seien Sie herzlich eingeladen, Ihr Michael und Katharina Vogt

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